Loading...
SHARE

http://www.emedtv.com/twittershare.html?status=Currently+reading+Derzeit+verf%c3%bcgbare+Therapien+gegen+Multiple+Sklerose+on+eMedTV%3a+http%3a%2f%2fmultiple-sclerosis.emedtv.com%2fmultiple-sklerose-video%2fderzeit-verf%c3%bcgbare-therapien-gegen-multiple-sklerose-video.html
Email Video

Derzeit verfügbare Therapien gegen Multiple Sklerose

Clip Number: 8 of 8
Presentation: Multiple Sklerose
The following reviewers and/or references were utilized in the creation of this video:
Reviewed By: Arthur Schoenstadt, MD
Video Link:
Embed Code:
Multiple Sklerose ist zwar nicht heilbar, aber es gibt viele Möglichkeiten, die Krankheit zu therapieren. Obgleich diese Therapien nicht dazu führen, dass die MS verschwindet, können sie doch helfen, die Symptome zu behandeln.
MS-Therapien lassen sich grundsätzlich in drei Kategorien unterteilen:
* Therapien zur Behandlung der Schübe, also der Anfälle, bei denen neue Symptome auftreten oder die alten Symptome sich verschlimmern.
* Therapien, die den Verlauf der Krankheit ändern.
* Therapien zur Behandlung der Symptome.
Myelin ist eine fettähnliche Substanz, die die meisten Nerven isoliert und dazu beiträgt, dass die Kommunikation zwischen dem Gehirn und den anderen Teilen des Körpers zügig verläuft
MS-Schübe gehen normalerweise mit Entzündungen und der Zerstörung des Myelins im zentralen Nervensystem einher. Bei schweren Symptomen können hohe Dosen von Steroiden wie z. B. Methylprednisolon intravenös verabreicht werden, um die Schwellungen und Entzündungen zu lindern, die zur Demyelinisierung beitragen.
Es hat sich gezeigt, dass eine Reihe von neueren Arzneimitteln in der Lage ist, den Verlauf der MS zu ändern. Diese Arzneimittel beruhen auf dem Wirkprinzip, dass die Aktivität des Immunsystems geändert oder unterdrückt wird. Eine als „Betainterferone" bezeichnete Wirkstoffklasse imitiert ein Protein, das auf natürliche Weise im Körper vorkommt, und offensichtlich über die Fähigkeit verfügt, bestimmte weisse Blutkörperchen daran zu hindern, die die Nerven umgebende Myelinscheide anzugreifen. Zudem können diese Betainterferone scheinbar die Freisetzung von Zytokinen aus anderen weissen Blutkörperchen, den so genannten T-Zellen, unterdrücken. Bei diesen Zytokinen handelt es sich um entzündungsfördernde Stoffe, die andere Immunzellen anlocken, sich dem betroffenen Bereich zu nähern.
Neben Beta-Interferon scheint auch ein anderes Medikament namens Glatiramerazetat eine Wirkung durch eine Veränderung im Immunsystem zu entfalten. Das Medikament erhöht offenbar die Anzahl bestimmter weisser Blutkörperchen, die andere Zellen daran hindern, das Myelin anzugreifen.
In einer zwei Jahre dauernden Studie konnte die MS-Schubrate durch derzeit verfügbare verlaufsmodifizierende Therapien um durchschnittliche 30 % gesenkt werden. Diese Arzneimittel werden injiziert — entweder täglich oder wöchentlich.
Und schliesslich sind Therapien verfügbar, die helfen können, die Symptome von MS zu behandeln. Zu diesen Therapien gehören die Gabe von Botulinum-A-Toxin oder Baclofen, um die Muskelsteifigkeit (die so genannte „Spastik") zu reduzieren. Das Botulinum-A-Toxin wird injiziert und Baclofen kann in Form von Pillen oral oder mittels einer kleinen, implantierbaren Pumpe verabreicht werden.
Eine andere Therapie beruht auf der Tiefenstimulation des Gehirns, bei der ein bestimmter Bereich des Gehirns mittels einer kleinen Elektrode stimuliert wird. Auf diese Weise kann das Zittern reduziert werden, das bei einigen MS-Patienten zu beobachten ist.
Physiotherapie sowie Arbeits- und Beschäftigungstherapie sind weitere Therapieansätze. Auch das Gespräch mit einem Therapeuten oder Berater kann hilfreich sein.
Einige Menschen greifen schliesslich auf alternative Behandlungsmöglichkeiten zurück — das schliesst alles ein von Medikamenten und Nahrungsergänzungsstoffen bis hin zu einer neuen Diät oder sogar einem neuen Lebensstil.
 

Related Multiple Sclerosis Articles

Terms of Use
Advertise with Us
Contact Us
About eMedTV
Privacy Policy
Copyright © 2006-2017 Clinaero, Inc.
eMedTV serves only as an informational resource. This site does not dispense medical advice or advice of any kind. Site users seeking medical advice about their specific situation should consult with their own physician. Click Terms of Use for more information.