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Mögliche Ursachen Multipler Sklerose

Clip Number: 4 of 8
Presentation: Multiple Sklerose
The following reviewers and/or references were utilized in the creation of this video:
Reviewed By: Arthur Schoenstadt, MD
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Die genaue Ursache für die Entstehung von Multipler Sklerose ist nicht bekannt. Die genetische Veranlagung kann hier eine Rolle spielen und auch die Umwelt, in der ein Betroffener in den ersten Lebensjahren gelebt hat. Einige Wissenschaftler glauben sogar, dass ein Virus oder andere Faktoren beteiligt sein könnten. Lassen Sie uns diese Möglichkeiten im Folgenden einmal genauer beleuchten.
Die Wahrscheinlichkeit, an MS zu erkranken, ist u. U. vererblich, wird also von den Eltern an die Kinder weitergegeben. Wir wissen, dass bei Verwandten von MS-Patienten ein erhöhtes Risiko besteht, die Krankheit zu entwickeln.
Derzeit wird davon ausgegangen, dass es mehrere Gene sind, die für die erhöhte Wahrscheinlichkeit, an MS zu erkranken, verantwortlich sind. Einige Wissenschaftlicher sind der Meinung, dass MS entsteht, weil eine Person genetisch dazu veranlagt ist, auf etwas in der Umwelt zu reagieren. Sobald diese Person mit diesem Stoff in Berührung gerät, fängt das Immunsystem an, das zentrale Nervensystem anzugreifen.
Es wird aber auch davon ausgegangen, dass die Umwelt selbst bei der Entwicklung von MS eine Rolle spielt. Die Erkrankungsrate für MS weist für verschiedene Personengruppen grosse Unterschiede auf.
So kommt MS besonders in Schottland, Skandinavien und Nordeuropa häufig vor.
In den Vereinigten Staaten gibt es mehr MS-Kranke unter Weissen als in anderen ethnischen Gruppen.
Menschen aus Afrika oder Japan erkranken selten an MS, Afroamerikaner und Amerikaner japanischer Herkunft dagegen häufiger.
Forschungsergebnissen zufolge ist MS in bestimmten Teilen der Welt häufiger zu finden. So steigt die Anzahl der MS-Fälle beispielsweise an, je weiter man sich vom Äquator entfernt. Wenn Sie von einer Hochrisikoregion in eine Region mit geringerem Risiko umziehen, nehmen Sie das Risiko der neuen Umgebung an. Dies gilt jedoch nur, wenn der Umzug vor dem Erreichen des Teenageralters erfolgt. Es ist also möglich, dass die Exposition gegenüber einem bestimmten Stoff in der Umwelt, die noch vor der Pubertät stattfindet, dafür verantwortlich ist, dass eine Person ein höheres Risiko aufweist, an MS zu erkranken.
Es hat auch „Epidemien" von MS gegeben, bei denen viele Menschen in derselben Region diese Krankheit entwickelten. Auch dieser Umstand weist auf eine mögliche Verbindung zu Umwelteinflüssen hin.
Schliesslich glauben einige Ärzte und Wissenschaftler, dass MS von verschiedenen Viren ausgelöst werden kann, ein Beweis für diese Theorie konnte jedoch noch nicht erbracht werden. MS ist zwar nicht ansteckend, aber es ist möglich, dass ein Krankheitserreger, mit dem fast jeder in Berührung gekommen ist, eine abnormale Reaktion im Immunsystem auslösen kann. Dies ist jedoch nur bei Personen zu erwarten, bei denen bereits ein erhöhtes Risiko gegeben ist, an MS zu erkranken.
Nun gibt es noch weitere Faktoren, die bei MS eine Rolle spielen können. So mehren sich z. B. die Hinweise darauf, dass Hormone einen Einfluss auf das Immunsystem haben könnten. Geschlechtshormone wie Östrogen und Progesteron bei Frauen und Testosteron bei Männern können die Aktivität des Immunsystems einschränken.
Östrogen und Progesteron erreichen während der Schwangerschaft hohe Konzentrationen, was als mögliche Erklärung dafür gelten kann, warum schwangere MS-Patientinnen weniger Symptome zeigen. Die höhere Konzentration von Testosteron bei Männern könnte als Teilerklärung dienen, warum es mehr Frauen mit MS gibt als Männer.
Um das Verständnis dieser Erkrankung zu verbessern, arbeiten Wissenschaftler auch weiterhin daran, alle möglichen Ursachen von MS zu untersuchen.
 

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